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Ich kam 2017 von der geschlossenen Station (der Hekscher-Klinik München) im mai in die rottmannshöhe. Die Gesellschaft der anderen tat mir gut, das Ambiente war schön und es wurden viele Therapien angeboten, die meisten Therapeuten waren in Ordnung und es gab ein paar Betreuer, die ich wirklich mochte, aber alle Psychologen und Stationsärzte waren unmöglich und eine Betreuerin, die offensichtlich etwas gegen mich hatte und mich schikanierte, ich war 2,5 Monate dort und die Gespräche mit den Psychologen waren nur oberflächlich, der Chefarzt kam einmal am Tag ins Zimmer und fragte, wie es einem geht, dann meinte er zu mir: " wir dachten dass die schöne Landschaft deine Laune heben würde aber weil das nicht so ist würden wir jetzt mit den Medikamenten beginnen", ich hatte Angst vor dem Zeug und weil meine Mutter nichts unterschrieb musste ich nichts nehmen, bei anderen merkte man den Drang nach dem Tarvor-Medikament und sie fragten warum sie, wenn sie in der Sonne stehen Nasenbluten bekommen, darauf der Arzt: "Stell dich einfach nicht so viel in die Sonne. Das war nur einer von vielen fragwürdigen Sätzen der Ärzte. Es war ein einziges Absitzen und ich hatte auch bei den anderen das Gefühl dass sie nur darauf warteten endlich nach Hause zu kommen manche taten es dann auch und ließen sich gegen den Rat der Ärzte von ihren Eltern rausholen das schien mir damals als das schönste was mir hätte passieren können. Die Räumlichkeiten und die Landschaft sind eine gute Voraussetzung aber wenn nicht noch zusätzlich tiefgründige Therapien durchgeführt werden und nicht leichtmütig mit schnell abhängig machenden Medikamenten umgegangen und nicht über die Zeit nach der Klinik gesprochen wird führt es zu nichts und kann die Situation verschlimmern. FAZIT: Nur der Austausch mit den anderen Jugendlichen hat mir wirklich gut getan!